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Ökodiktators Kolumne, Selbsthilfebuch Ökodiktatur

Ökodiktatur zum Selbermachen – Instrumentalisiere die Presse!

Ökodiktators Kolumnezu „Ökodiktatur – Anleitung zum Selbermachen“
Auf dem Weg zum Manuskript für ein realsatirisches Selbsthilfehandbuch

Wichtiger Mitstreiter in der Mediengesellschaft: die Presse. Man muss sie nicht auf seiner Seite haben, aber es mach vieles leichter. Die selbsternannte 4. Macht im Staate verbreitete vermeintliche Wahrheiten auf dermaßen vielen Kanälen und mit solcher Penetranz, dass es sehr klug ist, sie zu instrumentalisieren.

Und die Presse ist auch ohne großen Aufwand instrumentalisierbar. Zum einen wird sie – im Gegensatz zu den anderen demokratischen „Gewalten“ – nicht kontrolliert. Sie muss nicht für ihre Taten gerade stehen oder sich verantworten. Und je höher der Selbstanspruch,  umso grösser das Versagen. Je mehr von „seriöser Berichterstattung“ gefaselt wird, umso manipulierbarer sind die entsprechenden Medienvertreter. Man muss nur auf die richtigen Knöpfchen drücken.

Es ist mir natürlich schon klar, dass ich jetzt beim geneigten Leser eine gewisse Erwartungshaltung geweckt habe. Dass Sie nun ganz gespannt sind auf die Weisheiten nach dem Muster „Presse manipulieren für Anfänger“. Vielleicht momentan so viel: 1. Die mit einem überhobenen Selbstbild einhergehende Selbstverliebtheit ist eine leicht nutzbare Schwachstelle. 2. In gleicher Form überaus empfänglich für Manipulation macht das tiefe Bedürfnis immer auf der Seite des vermeintlich Guten zu stehen.

Mehr wäre mir offen gesagt an dieser Stelle nun doch ein bisschen viel verraten. Vielleicht wird da ja noch ein separater Blogpost draus. Für den Moment reicht es eigentlich, dass sie um diese Möglichkeit wissen und dass sie dieses Werkzeug zur Erreichung des großen Zieles nicht vernachlässigen sollten.

Beobachten Sie doch einfach mal die tägliche Berichterstattung in den verschiedenen Medien. Was ist Thema? Wer hat einen Nutzen? Sehr erhellend wirkt auch die rückblickende Betrachtung. Heben Sie einmal ein paar Tageszeitungen 6 oder besser 12 Monate lang auf, und schauen Sie nochmal hinein. Was ist aus den Themen geworden? Was hat sich relativiert? Besonders empfehlenswerte Lehrstücke für gescheiterten Selbstanspruch: die sogenannten „Polit-Talk“-Shows. Politisch-inhaltlich dünn, viel heiße Luft, für die Aufarbeitung und das Verständnis aktueller Themen so notwendig wie eine fortgeschrittene Follikulitis in der Regio gluteae (da müssen Sie schon selber nachschauen!).

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