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Fakten

Die unterschätzte Sonne

Achtung_Satire_noDie Ansicht, dass die beobachteten Klimaveränderungen vor allem durch Sonnenaktivität verursacht werden, und nicht durch menschlichen Einfluss, wird durch aktuelle Forschungsergebnisse weiter gestützt.

Jasper Kirkby, Nuklearphysiker am CERN in Genf, und Joachim Curtius, Athmosphärenforscher der Universität Frankfurt/Main untersuchten mit ihrem Projekt „CLOUD“ die Wolkenbildung durch ionisierende Teilchen in der Atmosphäre. Erste Ergebnisse wurden vor kurzem in Nature publiziert.

Konkret geht es um den Einfluss steigender Sonnenaktitäten auf das Erdklima. Zwar ist schon lange bekannt, dass die Stärke der Sonneneinstrahlung über lange Zeiträume hinweg schwankt, verschiedene Warm- und Kaltphasen während der letzte Jahrhunderte und Jahrtausende beeinflusst haben könnte, und momentan seit Jahrzehnten im Mittel steigt. Andererseits zeigen die Daten der „CLOUD“-Studie, dass die Sonne offensichtlich einen grösseren Einfluss auf die Wolkenbildung hat als bisher vermutet und Klimaeffekte dadurch noch zusätzlich verstärken könnte. Auch der dänische Physiker Henrik Svensmark berichtet von eigenen Ergebnissen mit ähnlicher Aussagekraft.

Bereits 2007 veröffentlichte Kirkby in einer Studie gemeinsam mit Kollegen eine graphische Darstellung historischer Daten, die deutliche Parallen zwischen Sonnenaktivität und globalen Temperaturen zeigte. Damals schloss er aufgrund wissenschaftlicher Daten, dass vorindustrielle Klimschankungen hauptsächlich von der Sonne beeinflusst worden waren.

Kirkby und Curtius sind dabei keine sogenannten „Klimaskeptiker“ (wie Menschen, die dem CO2-Hype nicht einfach unkritisch hinterher rennen, gerne von fundamentalistischen Ökoaktivisten genannt werden). Sie stellen den Einfluss menschlich produzierten CO2’s auf das Klima nicht grundsätzlich in Frage. Sie deuten nur an, dass die Sonne eine wesentlich grössere Rolle spielen könnte.

Interessant ist auch die Information, dass der Leiter von CERN, Rolf-Dieter Heuer, die an CLOUD beteiligten Wissenschaftler nach eigenen Aussage bat, die Daten zwar vorzustellen aber nicht zu interpretieren. nach dem Motto, bloss keine unpassenden Schlussfolgerungen ziehen. Das ist so, als hätte man Columbus gebeten, nach Indien zu segeln, aber bloss nicht in Amerika zu landen. Fazit: „passende“ Daten dürfen bis zum Exzess auf und ab interpretiert, durchdekliniert und passend gemacht werden. Nicht zur momentanen und politisch-korrekten Lehrmeinung gehörende Daten sollen lieber nicht (über)interpretiert werden.

Zum Weiterlesen …

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