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Fakten

Klimaschützer fahren BMW

Achtung_Satire_noDer Autohersteller BMW fällt schon seit längerem durch innovative, da besonders verbrauchs- und emissionsarme, Fahrzeuge auf. Beispielsweise sind mit dem modernen 4-Zylinder-Benziner des Flagschiffes BMW 5er im kombinierten Verbrauch 6,4 l/100km bei 149 g CO2/km möglich. Der 4-Zylinder-Diesel für den SUV X3 kann bei entsprechender Fahrweise sogar undurstige 6 l/100km bei 149 g CO2/km erreichen.

Das bieten bei vielen anderen Herstellern noch nicht einmal die Kleinwagen.

Jetzt gibt es aber ein weiteres Argument, Klimaschutz mit BMW zu verbinden. Denn im 2011er Bericht des Carbon Disclosure Projects (CDP), einer Initiative zur Offenlegung von klimaschädlichen Emissionen von Unternehmen, wird BMW als positives Beispiel genannt. Zum Einen steht BMW sehr weit oben im sogenannten „Carbon Disclosure Leadership Index“ des Reports (d.h., BMW gehört zu den Unternehmen, welche die höchsten Punktzahlen bezüglich der Vollständigkeit der Berichterstattung erreichten = die das meiste Papier produziert haben). BMW steht aber auch als eines von nur 4 deutschen Unternehmen sehr weit oben im „Carbon Performance Leadership Index“. Dieser bewertet nicht nur die Vollständigkeit der Berichterstattung, sondern auch deren Qualität und die Leistung der Unternehmen im Hinblick auf die Umsetzung der Klimaziele.

Alles Blödsinn denken Sie? Womöglich haben Sie recht! Zumindest ist diese Geschichte ein gutes Beispiel für den alltäglichen Wahnsinn der Klimahysterie.

Doch es hat auch sein gutes. Denn …

  1. beschäftigen offensichtlich zahlreiche deutsche Unternehmen über Wochen und Monate Mitarbeiter damit, massenhaft Zahlen für diesen Report zu produzieren = schafft Arbeitsplätze
  2. werden Beratungsunternehmen mit der Erstellung Studien und Berichten beauftragt = gut für die Wirtschaft
  3. und alle zusammen produzieren Berge an Papier = gut für die CO2-Bilanz, denn Papier ist gebundenes CO2 (vorausgesetzt natürlich, dass sich das Ganze nicht irgendwann in Rauch auflöst …)

Wer das Klima schützen will, darf also trotzdem BMW fahren. Und sei es wegen der sparsamen Motoren, die zumindest sind ganz real. Aber nur solange, wie man privat noch Autofahren darf bzw. es für den Normalbürger noch bezahlbar ist. In der Ökodiktatur ist ohnehin kein Individualverkehr mehr vorgesehen. Anti-Auto- und Klima-Lobbyisten, wie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, stehen schon in den Startlöchern …

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  1. Pingback: Es sitzt nicht immer Öko drin, wenn Elektro drauf steht « Ökodiktatur - 30. Januar 2012

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