Geniessen Sie Ihren Kaminofen, solange Sie ihn haben …

Lassen Sie sich auch gerade von Ihrem heimischen Kachelofen wohlig wärmen? Da kann einem die „sibirische Kälte“ nichts mehr anhaben, ne? Das tut so richtig gut.

Geniessen Sie es, solange Sie können. Es könnte bald vorbei sein mit der Freude.

Denn holzbefeuerte Öfen und Kamine sind ja sowas von ökologisch inkorrekt. Wahre Dreckschleudern. Produzieren Unmengen an CO2 und Feinstaub. Das ist nur eine Frage der Zeit, bis die Ökolobby das realisiert und sich dieser Baustelle zuwendet. Dann heisst es bye-bye Kachelofen, bye-bye wohlige Wärme, bye-bye Kaminfeuer. Wir frieren gegen den Klimawandel. Es soll ja ohnehin wärmer werden.

So schlimm wird es schon nicht werden … denken Sie. Nun ja. Schau’n wir mal. Alternativ wird dann eben die Idee mit der Feinstaubfilterpflicht für Kaminöfen wieder aus der Schublade geholt. Gut, Öfen mit Feinstaubfilter kosten dann eben „ein bisschen“ mehr. Und die Nachrüstung vorhandener Feuerstellen wird auch nicht billig. Aber das muss es uns wert sein. Dann kann sich eben nicht mehr jeder einen Holzofen leisten. Das löst das Problem ja auch irgendwie.

Wahrscheinlich werden wir es sogar noch gerne tun. In voller Überzeugung, richtig zu handeln. Weil Andere es sagen. Irgendwie ist uns Deutschen wohl doch die gefährliche Kombination aus einem Hang zum Gehirnabschalten und Herdentrieb in die Wiege gelegt. Aber es wird so herrlich unser ökologisch-korrektes Gewissen beruhigen.

Übrigens … wird mit der Filterei das von den Öfen produzierte CO2 nicht verschwinden. Also doch gleich ganz verbieten? Andererseits ist Holz natürlich Bio! Quasi nachwachsender Energieträger, nachhaltig und so. Rechnerisch sogar mit neutraler CO2-Bilanz, weil lediglich biologisch gebundenes CO2 freigesetzt wird. Auf der anderen Seite sind Öl und Kohle das auch … biologisch gebundenes CO2. Es lag nur ein bisschen länger unter der Erde ‚rum.

Ich stutze gerade. Sollte es nicht ohnehin umgekehrt sein, damit das funktioniert mit der CO2-Bilanz? Dass freigesetztes CO2 anschliessend wieder gebunden wird? Also, quasi zuerst die Verbrennung und dann das Holz? Zum Beispiel indem man für jeden verheizten Festmeter eine entsprechende Ausgleichsfläche nachweisen muss, welche – zumindest rechnerisch -die Menge freigesetzten CO2s wieder kompensiert. So ein kleiner Wald oder so.

Aber wir wollen die CO2-Bilanz-Geschichte nicht zu sehr hinterfragen. Sonst könnten wir am Ende noch herausfinden, dass das ohnehin kompletter Humbug ist …

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