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Fakten, Fundstücke

Und nochmal: Wo Bio drauf steht ist nicht immer Bio drin

Achtung SatireLangsam verstehen immer mehr, dass sich mit „Bio“ viel Geld verdienen lässt. Einfach mal ’ne schnöde Pastiktüte in „Bio“ umbenamsen, und man bedient das gute Gewissen so vieler. Siehe …

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Und nochmal: Wo Bio drauf steht ist nicht immer Bio drin

  1. Über den isolierten Gebrauch der Vorsilbe „Bio“ ärgere ich mich regelmäßig. Das ist hirnloses Öko-Geplapper!! „Bio“ allein kann man weder sehen, hören, fühlen, essen, trinken oder sonstwie wahrnehmen. Es ist eine Vorsilbe, ein Warenetikett, sonst nichts.

    Sinn erhalten die drei Buchstaben „Bio“ erst dann, wenn sie mit einem konkreten Produkt verbunden werden, z.B. Bio-Gurke. Eine Gurke, deren Herkunft aus sogenannter „biologisch-nachhaltiger“ Landwirtschaft angezeigt werden soll. Ein Irrglaube ist, daß solche Produkte sich dadurch auszeichnen sollen, daß sie generell gesünder wären. Dass „Bio“-Sprossen mit gefährlichen Keimen verseucht sein können, haben wir gelernt, ebenso daß Bio“-Eier — wie normale Eier — dioxinverseucht sein können.

    Welchen Vorteil bieten also „Bio“-Waren gegenüber herkömmlichen Waren? Das die Produzenten öko-ideologisch konformes Denken und Verhalten anhängen? Na toll, nur davon wird die Ware nicht besser. Ausserdem will ist das weder unterstützen noch möglicherweise zweifelhafte hygienische Produktionsbedingungen in Kauf nehmen. Ausserdem sind derart ausgezeichnete Waren mikriger und teurer.

    Bevor ich ein Produkt mit den Etikeltt „Bio“ kaufe, wäge ich besonders ab, ob sich das nicht vermeiden lässt.

    Beste Grüsse
    C-O

    Verfasst von climateobservator | 11. Mai 2012, 02:32
    • Oh nein! Welch‘ Ignoranz! „Bio“ ist das Gute, Edle, Schöne. „Bio“ rettet die Welt. Und jetzt kommst Du und willst Details wissen.
      Siehst Du nicht das grosse Ganze. Das hehre Ziel. Halt Dich nicht mit dem Kleinklein auf. Hinterfrage nicht, das macht nur Kopfschmerzen. Schliess Dich der Herde an und kauf brav mit „Bio“-Label. Kostet vielleicht mehr, aber schliesslich kaufst Du ein Lebensgefühl mit. Und wirst per Gemüseauslage zum besseren Menschen.
      Anekdote: Neulich an der Fleischwarentheke. Ich fragte nach Hackfleisch. Griff die etwas übermotivierte Fleischfachverkäuferin zielsicher in die Ablage, und fragte offensichtlich rein rhetorisch „Bio-Hackfleisch?“ Ich ganz spontan, unüberlegt aber durchaus ehrlich: „Nein, auf keinen Fall!“. … …. …. Welch blankes Entsetzen und Verachtung in den Gesichtern um mich herum!!! Hatte ich mal eben so ganz unvermittelt ein paar Hausfrauen ein Gesprächsthema für den Tag besorgt. Und für mich war dieser Einkauf ganz unerwartet zu einem ganz amüsanten geworden.

      Verfasst von Pierre Cambronne | 11. Mai 2012, 09:26

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