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Fakten, Nebenwirkungen

Mehr CO2 gegen Atomkraft

Achtung SatireWas soll das denn? Will die deutsche Bundesnetzagentur etwa die alten CO2-Dreckschleudern gegen die Atomkraft ausspielen, oder was?

Quasi per Eilmeldung propagiert die Netzagentur, dass alte Kohlemeiler, die eigentlich wegen ihrer starken Immissionen stillgelegt werden sollten, bis auf weiteres weiterlaufen müssten, um die Stromlücke zu schliessen, die wegen der Abschaltung der AKWs entstehen würde. „Stilllegungen weiterer konventioneller Kraftwerke sind derzeit in Deutschland nicht vertretbar“, heißt in einem Bericht. „Angesichts der gegenwärtig und zukünftig angespannten Situation ist es erforderlich, immissionsschutzrechtlich bedingte Stilllegungen auszusetzen.“

Also mehr CO2 im Tausch gegen Atomkraft. Das war doch von Anfang an klar, dass Wind- und Sonnenenergie die Energiewende weg von der Atomkraft alleine nicht tragen können. Und es ist auch nicht neu, dass es zur Füllung der Versorgungslücke alte und neue Kraftwerke auf Basis fossiler Energieträger brauchen würde (z.B. neue Braunkohle(!)kraftwerke). Ausgehend vom aktuellen Strombedarf.

Aber genau darum geht es ja. Warum muss denn eine Lücke gefüllt werden. Sollen die Leute gefälligst weniger Strom verbrauchen! Das ist das Ziel. Es ist nun halt einfach weniger Strom da. Punkt. Müssen eben alle mit leben. Wird schon irgendwie geh’n. Zur Not halt per Rationierung.

Ich hab‘ da ein paar kurzfristig umsetzbare Vorschläge um den Strombedarf zu senken …

  • Stromrationierung auf 08:00 bis 22:00. Morgens kalt duschen ist eh gesünder. Und spätabends kommt sowieso nur Mist in der Glotze.
  • Heizen rationieren. Tagsüber ein Lamawolle-Pulli, hält jeden ausreichend warm. Und nachts tun’s die Federbetten. „Back to the roots“. (… ach nee, Federbetten und Lamafell geht ja nicht wegen Ausbeutung von Tieren und so, … na gut, dann eben Hanf)
  • Innenstädte sofort für Elektroautos sperren. Dort reicht das Fahrrad. Und ältere Menschen aus der Nachbarschaft kann man zur Not bei den Kindern im Anhänger mitnehmen.
  • Energieintensive Industrien ins benachbarte europäische Ausland verlagern. Die bekommen dann zwar die Arbeitsplätze, sollen aber auch gefälligst mit dem Dreck leben.

Vielleicht habt Ihr ja auch noch ein paar weitere, innovative Ideen, wie man die Stromlücke durch Reduzierung des Bedarfs wegkriegen könnte. Hinterlasst doch einfach unten einen Kommentar!

Ich hätte Euch das auch gerne gleich getwittert. Aber leider geht mein Smartphone gerade nicht. Akku ist leer …

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