Fundstück: „Der goldene Schlagschrauber“

Der goldene Schlagschrauber“ (oder „Die absurden Proteste der Atomkraftgegner“) von Maxeiner & Miersch. Zitat …

„[…] Seit Monaten schwelt ein Streit, wie mit den ausrangierten Brennelementen des stillgelegten Forschungsreaktors in Jülich umgegangen werden soll. Der ursprüngliche Plan lautete, sie mit einem Castor ins 180 Kilometer entfernte Zwischenlager Ahaus zu verfrachten, was unter normalen Umständen in einem normalen Land an einem Tag zu bewältigen wäre. Nicht so bei uns. Transport und Aufbewahrung seien „teuer, sinnlos und unsicher“, tönt die Landesregierung in stiller Eintracht mit Atomkraftgegnern, die selbst dafür sorgen, dass dies so ist […]

Wegen der Angst aller Beteiligten vor erneuten Castor-Festspielen, steht jetzt eine bemerkenswerte Lösung im Raum. Die Brennelemente stammen aus den USA und sollen jetzt im Zuge eines „Repatriierungsverfahrens“ dorthin zurücktransportiert werden. […]

Für die hiesigen Aktionsbündnisse wird es hingegen ein großer Erfolg sein, dass das hoch radioaktive Material nicht über 180, sondern über 7000 Kilometer transportiert zu sehen, was natürlich entschieden billiger, sinnvoller und sicherer ist.“

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