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Gesellschaft, Nebenwirkungen

Umweltplaketten-Wahnsinn in Freiburg

Achtung_Satire_noFreiburg im schönen Breisgau. Tor zum noch schöneren Markgräflerland. Die „Green City“.

Nicht nur „green“ wegen des grünen Oberbürgermeisters, sondern auch, weil in der Stadt eine neurotische Autoaversion kultiviert wird. OK, wird man dort eben nicht vom PKW angefahren, sondern von einem der allseits präsenten Fahrradrowdies im Lamafellpullover, die sich ganz öko-korrekt so verhalten, als gehöre die Straße ihnen ganz alleine. Wenn nicht sogar die ganze Welt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Mit dem Auto nach Freiburg hinein zu fahren ist ein echter Krampf und wird absichtlich schwer gemacht. Beispielsweise ist die grüne Umweltplakette mittlerweile Pflicht im gesamten Stadtgebiet. Und diese Pflicht wird ganz ökodiktatorisch streng kontrolliert und geahndet. Das hat schon manch einem Stadtbesucher ungeplante Zusatzkosten eingebracht … zusätzlich zu den ohnehin horrenden Parkgebühren versteht sich.

OK, die Umweltplakette hat erwiesener- und anerkanntermassen absolut keinen Sinn oder Wirkung … doch darum geht es ja gar nicht. Die grüne Plakette ist im Falle Freiburgs eine geniale Wirtschaftsfördermassnahme, denn etliche PKW-nutzende Freiburger und Berufstätige haben sich in den letzten Jahren zwangsweise von ihrem gelb- oder rotplakettierten Fahrzeig verabschieden und eines mit grünem Aufkleber anschaffen müssen. Eine wirklich tolle Sache … für die Autohändler in der Region!

Einen schwarzen Fleck gibt es jedoch auf der weissen bzw. grünplakettierten Ökoweste. Die Hauptverkehrsstraße in und durch den Schwarzwald, die B31, führt mitten durch das grüne Freiburg. Alternativlos. Jede Menge Urlauber und Schwertransporter quälen sich Tag für Tag durch Freiburg und das Höllental zum Feldberg und dem Titisee hinauf. Und diese Transittrasse ist bisher von der Grünplakettenpflicht ausgenommen.

Bisher. Neuerdings hat Freiburg allerdings ein Problem. Die EU hatte die relativ hohe Feinstaubbelastung in Freiburg angemahnt und Massnahmen gefordert. Selbstredend wurde der B31 Verkehr ungeprüft und reflexartig als Verursacher bestimmt.

Daher ist die letzte Idee, die Grünplakettenpflicht auf den B31-Transitverkehr in den Schwarzwald auszuweiten. Dies hätte Folgen …

  1. absolut keinen Einfluss auf die Feinstaubbelastung (erwiesenermaßen)
  2. jeder, der zukünftig über die B31 zum Urlaub in den Schwarzwald oder
  3. Verkehrsexperten wissen bereits jetzt, dass Schwerlast- und gelb/rot/nichtplakettierter Touristenverkehr in benachbarte Schwarzwaldtäler ausweichen wird, sich der bisher konzentrierte Verkehrsstrom also in die Fläche des bisher schönen Schwarzwaldes verteilen wird

Faktisch kompletter Wahnsinn das Ganze! Maximaler Schaden für null Nutzen. Betroffene Schwarzwaldgemeinden gehen schon auf die Barrikaden.

Aber ein Fest für Ökolobbyisten, die sich mal wieder richtig austoben und auf die Brust klopfen können. Die Pläne liegen momentan beim zuständigen Regierungspräsidium zur Prüfung … welches von einer Parteigängerin des grünen Ministerpräsidenten geleitet wird. Schau’n wir mal …

 

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