Die Biosprit-Lüge

Achtung SatireDeutsche Verbraucher sind schon ein störrisches Vieh. Sie verweigern sich konstant dem sogenannten „Biosprit“ E10.

Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Bioethanolwirtschaft, oberster Meister der „Biosprit“-Lobby, wird in einem Artikel in der Welt folgendermaßen zitiert: „Biosprit sei damit eine kostenlose Form des Klimaschutzes“ („Biosprit kommt bei den Deutschen nicht an„, Die Welt, 19. Juni 2012).

Ökolobbyismus in Reinform … und dummes Geschwätz. Sorry für die deutlichen Worte, aber ich werde grundsätzlich wütend wenn ich merke, dass ich für blöd verkauft werden soll.

Was kommt denn beim Verbrennen von E10 hinten raus. Nur heisse Luft, oder was? Wohl eher dasselbe CO2 wie beim „normalen“ Kraftstoff!

Ach so, ja klar, das war ja vorher auf der grünen Wiese gewachsen, ist also quasi biologisch der Athmosphäre entzogenes CO2 … dass man dann gleich wieder hineinbläst. Ein Kreislauf, quasi Perpetuum Mobile. Man erzeugt zumindest kein neues CO2, verwendet immer nur dasselbe. Und überhaupt: nachwachsend = nachhaltig = klimafreundlich. Die Perfektion der Aneinanderreihung von Ökophrasen.

Blöd nur, dass nur maximal 10% des E10 Kraftstoffes aus nachwachsender Quelle kommen. Also … 90% sind ganz konventioneller Kraftstoff aus schnödem Rohöl.

Nein, da kommt wahrlich keine heisse Luft aus dem Auspuff … aber eine Menge davon aus Herrn Klein.


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