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BUND kritisiert Greenpeace-Werbeaktion

Achtung SatireDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kritisiert die aktuelle Aktion von Greenpeace in ungewohnter Schärfe. Greenpeace hatte am Rande des G7-Gipfels mit Hilfe eines Hochleistungslaserprojektors aus 2,5 km Entfernung einen 1 km breiten Schriftzug an die Felswand des Waxensteins geworfen.

„Diese Aktion verstieß klar gegen eine Reihe von Umweltschutzauflagen.“ sagte ein Vertreter des BUND. Und weiter: „Besonders schwerwiegend ist hierbei, dass das Ganze in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet und empfindlichen Ökosystem stattfand. Die Lichtverschmutzung und eingetragenen Energiemengen waren enorm. Wir müssen jetzt aufmerksam verfolgen, wie groß der in der Tier- und Pflanzenwelt angerichtete Schaden ist. Wir sind hochgradig alarmiert und extrem besorgt. Von den Auswirkungen der Laser auf die Ozonschicht bzw. der fatalen Energiebilanz der Aktion auf den Klimawandel gar nicht zu reden.“

Der BUND wertete die fehlgeleitete Aktion als reine Werbemaßnahme für die Lobbyorganisation, um durch die mediale Aufmerksamkeit das abgeflachte Spendenaufkommen wieder anzukurbeln, und forderte eine konsequente Decarbonisierung von Greenpeace . Man verwies auf die Aussage eines Gipfelinsiders wonach die Aktion den Gipfelteilnehmern „so ziemlich am Waxenstein vorbei ging“.

Die Stadtwerke Garmisch verzeichneten am 08.06.2015 gegen 4:30 – dem Zeitpunkt der Aktion – eine ungewohnt starke Lastspitze im Stromnetz. Ein Greenpeace-Sprecher bestritt jeden Zusammenhang.

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